Schulzentrum

Schulzentrum München Fürstenried.

Das Schulzentrum München Fürstenried ist ein bedeutendes Beispiel moderner Schularchitektur der 1970er Jahre. Die Anlage im Stil des Brutalismus verbindet Lernen, Begegnung und Freiraum auf besondere Weise. Charakteristisch sind das zentrale Atrium, die Dachterrassen und das farbenfrohe Gestaltungskonzept im Inneren. Als denkmalgeschütztes Gebäude ist das Schulzentrum inzwischen Teil der modernen Architekturgeschichte und zeigt auf beeindruckende Weise bis heute, wie Architektur Bildung, Gemeinschaft und Gesellschaft verbinden kann.

Architektur mit besonderem Konzept.

Das Schulzentrum Fürstenried West wurde Anfang der 1970er Jahre nach den Plänen des Architekten Peter Lanz gebaut. Es entstand für das Gymnasium und die Realschule im neuen Münchner Stadtteil Fürstenried West.

Das Gebäude ist als moderne Lern- und Begegnungsstätte konzipiert. Innen- und Außenbereiche greifen ineinander. Besonders wichtig waren großzügige Pausenflächen, Dachterrassen und ein großes Atrium im Zentrum der Anlage.

Die Architektur zeichnet sich durch Sichtbeton, markante Treppentürme und eine terrassenartige Bauweise aus. Ein besonderes Merkmal war das Farbkonzept des Künstlers Rupprecht Geiger, das den Innenräumen Orientierung und eine lebendige Atmosphäre verlieh.

Seit 2021 steht das Schulzentrum unter Denkmalschutz. Aktuell wird darüber nachgedacht, das ursprüngliche Farbkonzept wiederherzustellen und die gesperrten Bereiche langfristig wieder zugänglich zu machen. Ziel ist es, die besondere Architektur und ihre pädagogischen Qualitäten für kommende Generationen zu bewahren. Eine Sanierung des Schulzentrums Fürstenried West ist ab 2030 geplant.

Beton macht Schule

Ein Beitrag von Hannah Kraus über das  Schulzentrum München Fürstenried

Beton in Bayern - Von Liebe, Ablehnung und Architektur für alle

Ein Hörfunkbeitrag des Bayerischen Feuilletons auf Bayern 2, in dem auch das Schulzentrum München Fürstenried vorkommt